Google Glass

20130602-22:23

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Das zweite private CEO Projekt nach Google+ ist Google Glass. Genau wie Plus macht dieses Produkt macht auf den ersten flüchtigen Blick den Eindruck das hier eine Strategie verfolgt wird. Bei näherem Hinsehen wird einem klar das auch hier wieder Versagen vorprogrammiert ist.

Eric Schmidt hat sich zu dem Glass Projekt mit der Aussage “Up to the creepy line” auf sehr widerliche Art und Weise noch weiter in das Anti-“Don’t be evil” Lager gesetzt.

Was zurzeit noch nicht von Google mit dem Glass angezeigt wird sind Ads. Werbung ist aber das einzige was Google interessiert, ich wette das sie nicht noch mal den Android Fehler machen und alles Offen halten oder genau sagen was sie dort vor haben. Was also nach dieser Alpha Phase passiert kann man noch nicht genau sagen.

Gerade versuchen sie jedenfalls ihren eigenen “Walled Garden” aufzubauen und wollen erst mal Dinge wie Gesichtserkennung nicht zulassen, aus meiner Sicht nur der Versuch die “Creepy line” Vorstellungen im ersten Schritt nicht für jeden zugänglich zu machen.

Der Begriff “Glasshole” hat kurz nachdem die ersten Leute die Google Glass benutzt haben schon seinen Weg ins Internet gefunden und als Synonym für einen Glass Benutzer Einzug gehalten.

Zum Glück hält die Google Glass in den meisten Fällen nur Dreieinhalb Stunden, das wird sich mit der Zeit bessern, aber was man will, ist ein Produkt das mindestens mal einen Tag lang hält. Würde Google gerade einen Alpha Test machen und nicht schon so tun als würden sie gerne ihr Glass Projekt schon am liebsten diese Jahr verkaufen dann könnte man über die sehr schlechte Batterielaufzeit hinwegsehen, aber wenn man wirklich versucht diese Mobile Überwachungskamera irgendwann 2014 zu verkaufen wird die Laufzeit eine entschiedene Rolle spielen.

Dieses “In your face” Konzept ist nicht der richtige Weg, wer will schon eine Brille tragen wenn er nicht muss und selbst wenn einem das egal ist, das Dinge müsste extrem leicht sein und nicht wie ein Klotz am Kopf daher kommen. Wer will sich schon mit Leuten treffen die immer eine Kamera am Kopf haben, bei der man nicht weiss ob sie gerade aufnimmt oder nicht. Glass Träger berichten von Kopfweh weil die Informationen zu weit im Raum stehen oder man sich nicht mehr auf die Strasse oder dem Weg vor einen konzentrieren kann.

Für mich ist diese Produkt eine genau so gute Idee wie der ehemalige Microsoft Surface Tisch oder die Minority Report Interfaces, es macht einfach keinen Sinn im Alltag.

tag: Privat