Random Access Memories

20130524-15:52

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Als ich um 1995 von Daft Punk hörte wusste ich, die sollte man im Auge behalten, von denen wird man noch grosses hören. 1997 wurde ich dann mit dem Homework Album belohnt, ich erzählte es einfach jedem den ich kannte er sollte sich dieses Album anhören, das ist die Zukunft.

Der Song Together passte perfekt in die Zeit um 2000, doch ich brauchte mehr davon.

Mit Discovery im Jahr 2001 wurde ein Sound geschaffen an dem sich alle zu der Zeit orientierten, Songs wie One More Time oder Harder, Better, Faster, Stronger wurden immer und immer wieder gespielt und noch bis heute, weil es einfach sehr gut gemachte Musik ist. Genau wie die Songs von Michael Jackson die einfach heute noch gespielt werden können ohne das man denkt, ich kann es einfach nicht mehr hören.

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Das Cover des aktuellen Album’s Random Access Memories erinnert auch sehr stark an Michael Jacksons Thriller. Generell ist die Idee des Album’s wie der Titel auch schon vermuten lässt, klänge aus der Vergangenheit, die Vertraut sind und an die man noch gute Erinnerungen hat in aktuelle Musik einfliessen zu lassen.

Die Liste von Leuten mit denen Daft Punk für dieses Album zusammen gearbeitet haben ist lang. Allein das Nile Rodgers auf dem Album seinen Beitrag für Album beigesteuert hat ist eine kleine Reise in die Vergangenheit, aber zusammen mit Pharrell Williams schliesst sich der Kreis. Das Alte und Neue verbinden sich unter der Leitung von Daft Punk.

Die Single Get Lucky hat inzwischen wohl schon jeder gehört und dort hört man es ganz deutlich, neue Klänge die sehr vertraut klingen, ein schönes Gefühl. Neben diesem Lied bleiben mir seit Wochen das Lieb Instant Crush und Touch ohne Pause im Kopf hängen.

Wenn man weiss das Paul Williams hinter Touch steckt wird einem so einiges klar. Hier wird eine Geschichte erzählt, so wunderschön gezeichnet wie in einem Musical.

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Hier Giorgio by Moroder verbirgt sich die Anleitung für gute Musik und wie man neue Klänge schaffen kann. Es ist wunderbar wie Giorgio Moroder aus seinem Leben erzählt und seine Anfänge der Musik im Hintergrund laufen. Man fühlt sich gleich in diese Zeit versetzt. Aber noch viel wichtiger, in der Mitte des Stücks erklärt er quasi Daft Punk was sie zutun haben und übergibt ihnen das Steuer:

“Once you free your mind about a concept of harmony and music being correct, Annotateyou can do whatever you want. So, nobody told me what to do, and there was no preconception of what to do.”

Ab hier hört man ganz stark wie Daft Punk anfangen ihre Musik zu spielen.

Jeder Track für sich ist eine kleine Reise, zeigt anderen wo es hin geht und wie man gute Musik macht. Man hört das dort viel Arbeit drin steckt und man Musik schaffen wollte die man lange und oft hören kann.

Das Album schliesst mit einem alten Together Track ab von DJ Falcon und Thomas Bangalter, eine frühe Version davon konnte man schon 2002 hören, aber auf dem Album wurde daran noch mal gut geschraubt und lässt einen wie ein Raumschiff abheben und in Richtung Sterne starten.

Ich liebe dieses Album, ich hören jedes Lied davon gerne und werde es mir auch noch sehr oft anhören, dies ist ganz klar der neue Höhepunkt in der Karriere von Daft Punk und ich hoffe das sie weiterhin Musik machen.

tag: Musik